Urologische Praxis Königstraße 82  90762 Fürth Diese Schilderung soll Ihnen einen Einblick in das Leistungsspektrum einer urologischen Praxis geben und Sie vor Ihrem ersten Besuch bei einem Urologen informieren, was auf Sie zukommen kann. In den meisten urologischen Praxen sind die Abläufe ähnlich. Vor einer körperlichen Untersuchung steht die Befragung zur Krankheitsvorgeschichte. Diese, wie auch die anderen Untersuchungen, finden bei uns in diskreter Atmosphäre statt. Bitte bringen Sie beim ersten Besuch eine Liste aller Medikamente mit, die Sie in letzter Zeit eingenommen haben. Nur so kann eine weitere Untersuchung gezielt erfolgen. Bei den meisten urologischen Erkrankungen ist eine Abtastung und Ultraschalluntersuchung der Bauchorgane erforderlich. Der Urin wird bei uns in der Praxis untersucht auf bestimmte chemische Bestandteile und auf darin enthaltenen Kristalle, Blut- und Schleimhautzellen (Urinzytologie). Durch die Anlage und Austestung einer Urinkultur können Harnwegsinfekte gezielt und somit nebenwirkungsarm behandelt werden. Blutproben lassen wir in einer Laborgemeinschaft analysieren. Das Ergebnis ist in ein bis zwei Werktagen erhältlich. Das PSA (prostataspezifische Antigen): Dieser Blutlaborwert gibt Hinweise auf ein Karzinomrisiko der Prostata bzw. auf den Krankheitsverlauf dieses Krebses. Spermiogramm: Durch chemische und mikroskopische Untersuchungen des Ejakulats können Aussagen über die Zeugungsfähigkeit und bestimmte Erkrankungen der Prostata, Hoden und Samenwege getroffen werden. In manchen Fällen sind weitere Untersuchungsverfahren notwendig, um zu einer exakten Diagnose zu kommen. Selbstverständlich werden Ihnen hierzu der Sinn und der Ablauf dieser Methoden zuvor erläutert. Dazu zählen: Die Röntgenuntersuchung des Harntrakts: In einigen Fällen ist als bildgebendes Verfahren die Sonographie nicht ausreichend. Mit den modernen Röntgengeräten und hoch-strahlenempfindlichen Verstärkerfolien ist die Strahlenbelastung mit früheren Untersuchungen nicht mehr vergleichbar. Wir betreiben ein modernes Röntgengerät mit Bildverstärker-Fernsehkette, Schichteinrichtung und Dosis-Flächenprodukt-Messeinrichtung, so dass es auch für die Untersuchung von Kindern zugelassen ist. Die endoskopische Untersuchung der Harnblase: Um eine möglichst schmerzfreie Untersuchung zu ermöglichen, schließen wir zuerst bakteriologisch einen Harnwegsinfekt aus. Bei Männern verwenden wir ein flexibles Endoskop (der Untersuchungsvorgang entspricht dem Einführen eines biegsamen Blasenkatheters). Die urodynamischen Untersuchungen (zur Abklärung bestimmter Fälle von Inkontinenz oder Harnabflußstörungen) : Die Harnstrahlmessung ( Uroflow ): Sie urinieren in ein spezielles Messgerät, das die Flußgeschwindigkeit während des gesamten Wasserlassens mißt. Die Blasen- und Harnröhrendruckmessung: während die Harnblase langsam über einen Katheter mit Wasser gefüllt wird, mißt das Gerät die Druckveränderungen in der Harnblase und im Bauchraum. Hierdurch können bestimmte Inkontinenzursachen nachgewiesen oder ausgeschlossen werden. Die Prostatabiopsie (Gewebeprobe-Entnahme aus der Prostata): Dank neuer Geräte kann dieser Eingriff ohne Narkose ambulant nahezu schmerzfrei durchgeführt werden. Über die Krebsfrüherkennungsuntersuchungen bei Männern informieren Sie sich bitte hier: